Mehr Seiteneinsteiger in höheren Schulen
20. Februar 2009 0 KommentareDie Landesregierung will den Lehrermangel u.a. durch vermehrten Einsatz von Quereinsteigern (Akademikern ohne Lehramtsausbildung) abmildern. An berufsbildenden Schulen geben sie schon jetzt fast 4 Prozent des Unterrichts.
Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der Abgeordneten Jürgen Krogmann und Frauke Heiligenstadt (bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion) hervor.
An Grund- und Förderschulen ist der Quereinsteiger-Anteil vernachlässigbar gering. An Haupt- und Realschulen liegt er noch unter 1 Prozent, an Gymnasien und Gesamtschulen darüber. Insgesamt stellen die Quereinsteiger rund 1 Prozent aller Lehrkräfte in Niedersachsen.
Die Quereinsteiger erhalten in der Regel anfangs nur befristete Verträge. Nach dem Abschluss berufsbegleitender Qualifizierungsmaßnahmen sollen sie ohne Vertragslücke in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Dies sei vergleichbar mit dem Vorbereitungsdienst (Referendariat), der für die Absolventen der Lehramtsstudiengänge vorgeschrieben ist.
| Verfügbare Downloads | Format | Größe |
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| Anfrage und Antwort (Ausschnitt aus dem Plenarprotokoll vom 20.2.2009) | 59 KB | |
| Anlage zum Plenarprotokoll: die Zahlen | 57 KB |
Bildung und QualifikationNiedersachsen
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