Wendebecken kann bis 2014 gebaut werden
08. Februar 2012 0 KommentareMittel im Haushalt des Bundesverkehrsministeriums eingeplant
Der Oldenburger Hafen kann mit dem Bau des dringend erwarteten Wendebeckens bis 2014 rechnen. Entsprechende Mittel sind im Investitionshaushalt des Bundesverkehrsministeriums eingeplant. Das erfuhr der Oldenburger SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Krogmann jetzt in einem Gespräch mit Klaus Frerichs, dem Leiter der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Aurich.
Frerichs bestätigte damit eine Auskunft der Stadtverwaltung im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Internationale Beziehungen am vergangenen Montag.
„Eine gute Nachricht für die Zukunftsfähigkeit unserer Hafenwirtschaft. Damit kann künftig die neue Generation von Küstenmotorschiffen mit einer Länge von maximal 135 Metern Länge im Oldenburger Hafen anlegen. Das stärkt die Wirtschaftlichkeit und die Erreichbarkeit.“ so Krogmann. Der Abgeordnete ist deshalb davon überzeugt, dass das neue Wendebecken dem Oldenburger Hafen einen Schub geben wird.
Der Umschlag bei den Seegütern hat sich um über 40 Prozent gesteigert. „Die Realisierung des Wendebeckens ist das richtige Signal, um diese positive Entwicklung zu unterstützen.“ so Krogmann. Oldenburg spielt damit als kleiner aber feiner Hafen für Futtermittel, Baustoffe und Wertstoffe im Konzert der Niedersächsischen Seehäfen mit. Nach dem erfolgten Ausbau der Unteren Hunte und der Stadtstrecke ist dies der dritte Schritt auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit des Oldenburger Hafens.
„Noch im vergangenen Jahr hatte das ganz anders ausgesehen. Vor dem Hintergrund der Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung um die Priorisierung von Investitionen in die Binnenwasserstraßen drohte das Oldenburger Projekt zu scheitern. Krogmann hatte sich im Niedersächsischen Landtag gegen diese Pläne eingesetzt. „Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt zumindest für das Oldenburger Wendebecken aus dem Verkehrsministerium grünes Licht gibt.“ Baubeginn wird voraussichtlich 2013 sein. Die Kosten des Projektes betragen 5,8 Millionen Euro.
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